Termine


01.12.2017 - 17:00 Uhr
Schiedsrichterschulung
Sportlerklause, Am Moorberg in Quedlinburg

01.12.2017 - 17:00 Uhr
Kurzschulung - Gewinnung von Trainern
Kohlgarten Wernigerode

01.12.2017 - 18:30 Uhr
Schiedsrichterschulung
Hasselfelde - Sportlerheim

08.12.2017 - 18:00 Uhr
Schiedsrichterschulung
Sportland Halberstadt

29.12.2017 - 17:00 Uhr
Offene Stadtmeisterschaft HBS
Völkerfreundschaft HBS

Ausschreibung - Spielbetrieb 2017/2018


- Männer - Nachwuchs - Schiedsrichter -

0. Finanzielle Angelegenheiten


Formulare, Materialien und finanzielle Angelegenheiten Ansetzungshefte, Regelhefte und Satzungen können über den Schatzmeister kostenpflichtig bezogen werden.

Eckhard Ohlhoff
Kurze Straße 3
38838 Eilenstedt


Sämtliche Überweisungen an den Kreisfachverband Fußball Halberstadt sind auf das nachstehend aufgeführte Konto vorzunehmen:

Harzsparkasse
IBAN DE58 8105 2000 0300 0025 80
SWIFT- BIC: NOLADE21HRZ
BLZ: 810 520 00
Konto-Nr.: 300 002 580


Achtung! Bei allen Überweisungen sind unbedingt die Rechnungs-, Verhandlungs-, Verwaltungsvorgangsnummern oder die Codierungen anzugeben, die hinter den Abteilungen im Ansetzungsheft stehen, anzugeben.


1. Spielbetrieb des KFV Harz


Alle Fußballspiele im Bereich des Kreisfachverbandes Fußball Harz werden auf der Grundlage der gültigen Satzung und Ordnungen des DFB, NOFV und des FSA durchgeführt. Darüber hinaus sind die amtlichen Mitteilungen des FSA und die nachfolgende Ausschreibung, die Rahmenspielpläne (Herren und Nachwuchs) des KFV Harz sowie die Anweisungen der Staffelleiter verbindlich.
Der gesamte Spielbetrieb des KFV Harz erfolgt auf der Grundlage des Regelwerks des DFB und FSA für Klein- und Großfeldspiele. Die Rahmenrichtlinien für Ordnungsdienste haben volle Gültigkeit. Entsprechend der Spielordnung des FSA kann der KFV Harz ergänzende Ausschreibungen zu der Spielordnung für den Spielbetrieb erlassen.


2. Spielverlegungen nach § 18 Abs. 2 SpO


Der Spielplan ist nach dem gültigen Rahmenterminplan aufgestellt. Anträge zu Spielverlegungen regelt § 18 SpO des FSA.
Spielverlegungen von Vereinen sind auf der Grundlage von begründeten Anträgen möglich, sofern sich beide am Spiel beteiligten Vereine geeinigt haben.
Die kostenpflichtige (30,00 Euro) Zustimmung des Spiel- bzw. Jugendausschusses ist mit dem vorgesehen Antragsformular in 3-facher Ausfertigung mit den erforderlichen Unterschriften einzuholen. Bei elektronischer Antragstellung über das DFBnet ist dem Staffelleiter unaufgefordert der Einzahlschein zu übersenden, da sonst keine Bearbeitung erfolgt.

Die Verteilung ist wie folgt vorzunehmen: beteiligte Mannschaften, Schiedsrichterausschuss, Spiel- bzw. Jugendausschuss, Pressestelle des KFV. (kann auch über DFB-net beantragt werden)
An den letzten beiden Punktspieltagen des Spieljahres werden keine Spielverlegungen stattgegeben. Sollten Spielverlegungen ohne schriftliche Zustimmung vorgenommen werden, wird das Spiel für beide Mannschaften als verloren gewertet und ein Verfahren vor dem Sportgericht eröffnet. Die letzten zwei Spieltage der 1.Halbserie können nicht gedreht werden.


3. Spielabsagen


Abteilungen haben grundsätzlich kein Recht ein Spiel abzusagen. Nur der Spiel- bzw. Jugendausschuss ist grundsätzlich berechtigt Spiele, auch kurzfristig, aufgrund äußerer Umstände abzusetzen.
Bei Unbespielbarkeit der Plätze hat die Heimmannschaft alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um eine Spielabsage zu vermeiden. Bei einem Spiel der ersten Serie ist zu überprüfen ob die Paarung gedreht werden kann. Darüber hinaus ist auch zu prüfen ob das Spiel z.B. von Sonnabend auf Sonntag verlegt werden kann.
Der Zeitpunkt der letzten Beurteilung der Bespielbarkeit und der damit eventuell notwendigen Spielabsage ist auf einen möglichst späten Zeitpunkt zu legen, spätestens jedoch so, dass ein Anreisen der Gastmannschaft und des Schiedsrichters verhindert werden kann. Die Absprache mit Staffelleiter oder einem Vertreter des Spielausschuss ist zwingend notwendig. Die Schiedsrichter müssen anschließend benachrichtigt werden.

Sollte trotz aller Bemühungen ein Spielausfall nicht zu vermeiden sein, ist dem zuständigen Staffelbeauftragten innerhalb von 4 Tagen der Grund des Ausfalls mit Bestätigung durch den Platzeigentümer schriftlich anzuzeigen.
Sollte gegen diese Festlegung verstoßen werden, erfolgt die Eröffnung eines Verfahrens vor dem Sport- bzw. Jugendsportgericht.


4. Trikotwerbung


Werbungen auf der Spielkleidung bzw. Trainingsanzügen sind gestattet und im § 32 der FSA-Spielordnung beschrieben.

5. Spielberechtigung von Spielern in verschiedenen Mannschaften


Grundsätzlich wird der Einsatz von Spielern in verschiedenen Mannschaften im § 5 der Spielordnung des FSA geregelt.

6. Spielberechtigung von Junioren und Juniorinnen


Entsprechend der Jugendordnung des FSA dürfen Juniorinnen und Junioren grundsätzlich nicht in Seniorenmannschaften spielen. Ausnahmefälle sind im §11 der FSA-Jugendordnung eindeutig geregelt.


7 Schiedsrichter


7.1 Grundsatz


Die Trikotfarbe Schwarz ist dem Schiedsrichterteam vorbehalten.

7.2 Schiedsrichteransetzungen


Die Ansetzung der Schiedsrichter zu den Pflichtspielen erfolgt durch den Schiedsrichterausschuss. Die Spiele der Harzoberliga werden jeweils mit einem Schiedsrichterkollektiv angesetzt. In den Harzligen und -klassen, den Frauen und den A- bis C-Junioren leitet jeweils ein Schiedsrichter die Spiele. Der Schiriausschuss behält sich vor, be-sondere Spiele in diesen Spielklassen ebenfalls mit einem Schiedsrichterkollektiv zu besetzen. Ebenso werden für alle Hallenmeisterschaften und Pokalfinalspiele des Nachwuchses Schiedsrichter angesetzt. Wenn die Kapazitäten an Schiedsrichtern es ermöglichen, werden auch für Spiele im Bereich des Freizeitfußballs (inkl. Alt-Herren) Schiedsrichter angesetzt.

Für die Absicherung der Punkt- und Pokalspiele der D-, E-, F- und G-Junioren ist die platzbauende Mannschaft für die Gestellung der Schiedsrichter verantwortlich. Für die A-, B- und C-Junioren sowie für die Meisterrunden der D-, E- und F-Junioren werden durch den Schiedsrichterausschuss neutrale Schiedsrichter angesetzt.
Bei den Pokalspielen für A,- B- und C-Junioren generell und bei den D,- E- und F-Junioren ab dem Halbfinale und den G-Junioren im Finale werden Schiedsrichter durch den Schiedsrichterausschuss angesetzt. Schiedsrichter müssen bis einschließlich Halbfinale von den Heimmannschaften bezahlt werden, die Schiedsrichterkosten für die Finalspiele trägt der KFV. In den Meisterschaftsspielen trägt der Heimverein die Schiedsrichterkosten. Zur Durchführung der Hallenmeisterschaften werden die Schiedsrichter für alle Altersklassen angesetzt, die Kosten trägt der KFV.


7.3 Spiel- und Sonderberichte


Grundsätzlich ist der elektronische Spielbericht (ESB) und ggfs. bei technischen Ausfällen das Ersatzformular Teil 1 und 2 zu nutzen. Dazu hat jeder Schiedsrichter seine Kennung und das Passwort am Spielort bereitzuhalten.
Die Originale des Ersatzformulars Teil 1 und 2 sind unverzüglich an den zuständigen Staffelbeauftragten zu senden. Dem Schiedsrichter ist dazu ein frankierter Briefumschlag mit der Anschrift des jeweiligen Staffelbeauftragten sowie dem Absender zu übergeben.
Bei Feldverweisen (Roten Karten) und besonderen Vorkommnissen hat der Schiedsrichter unverzüglich (bei Freitags- und Samstagsspielen bis Montag 10.00 Uhr / bei Sonntagsspielen bis Dienstag 10.00 Uhr) einen Sonderbericht anzufertigen und diesen im DFBNET hochzuladen. Der Ausschussvorsitzende und dessen Stellvertreter erhalten vom Schiedsrichter anschließend eine Kopie des Sonderberichts per Email.


7.4 Schiedsrichtergestellung- und anerkennung


Jeder Verein hat für jede Männer- und Frauenmannschaft, die im Punktspielbetrieb eingeordnet sind sowie die erste A- und B-Juniorenmannschaft je einen einsatzfähigen Schiedsrichter zu stellen. Die Zahl erhöht sich auf drei Schiedsrichter für alle Männermannschaften, die ab der Landesklasse auf-wärts spielen.
Als einsatzfähige Schiedsrichter werden Sportkameraden anerkannt, die fristgerecht die vollständig ausgefüllte Bereitschaftserklärung eingereicht haben, im laufenden Spieljahr mindestens 15 durch den zuständigen Schiedsrichterausschuss/Ansetzer angesetzte Einsätze als Schiedsrichter, Schieds-richter-Assistent oder Beobachter wahrgenommen haben (siehe § 13 Abs. 6 SpO FSA).
Jeder Schiedsrichter ist verpflichtet, sich regelmäßig weiterzubilden, an mindestens fünf auf KFV-Ebene stattfindenden Lehrabenden teilzunehmen und sich durch sportliches Training leistungsfähig zu halten (siehe § 5 Schiedsrichterordnung FSA).

Wurde die notwendige Zahl an einsatzfähigen Schiedsrichtern nicht benannt oder im laufe des Spieljahres unterschritten bzw. die geforderte Zahl von 15 Einsätzen und 5 Schulungen nicht erreicht, können durch den Schiedsrichterausschuss des KFV die Kreissportgerichte angerufen werden (siehe § 13 Abs. 7 SpO FSA).
Die Vereine tragen die Verantwortung für ihre Schiedsrichter. Ein Vereinswechsel innerhalb der Saison ist ausgeschlossen.


7.5 Spesenordnung


Die Spesenordnung für Schiedsrichter ist in der Finanzordnung des KFV Harz geregelt.

>>> zur Spesenordnung Schiedsrichter 2017/18

7.6 Schiedsrichterneuausbildung


Interessenten für eine Schiedsrichterneuausbildung sind sofort und jederzeit an den Vorsitzenden des Schiedsrichterausschusses Christian Kliefoth oder an den Kreislehrwart Robin Enkelmann zu geben. Termine für die Ausbildungslehrgänge werden über die Internetseite des KFH Harz unter Schiedsrichterausbildung bekannt gegeben bzw. werden die angemeldeten Sportkameraden direkt informiert.


7.7 Schiedsrichterfortbildung


Die Termine und Themen der Schiedsrichterfortbildung werden über die Internetseite des KFH Harz unter Schiedsrichter Hinweise bekannt gegeben.


7.8 Schulung zur Leitung von Spielen in der Halle


Die Termine für die Schulung zur Leitung von Hallenfußballturnieren bzw. Futsal-Turnieren werden über die Internetseite des KFH Harz unter Schiedsrichter Hinweise bekannt gegeben.


8. Mannschaftsbeiträge


Laut Finanzordnung des KFV, hat jeder Verein entsprechend seiner Klassenzugehörigkeit, einen jährlichen (Saison-) Mannschaftsbeitrag an den KFV für jede gemeldete Mannschaft (Männer) im Spielbetrieb des KFV Harz zu entrichten.
Der Mannschaftsbeitrag beinhaltet:
Startgebühr für Männer bzw. Frauen
Spielabgaben für Pflicht- und Freundschaftsspiele
Sicherstellung des gesamten Spielbetriebs

Die Beiträge sind nach Aufforderung auf das in der Rechnung benannte Konto des KFV einzuzahlen. Erfolgt keine fristgerechte Einzahlung spielt die gemeldete Mannschaft unberechtigt und der Sachverhalt wird dem Sportgericht zur Bearbeitung übergeben.
Für den gesamten Nachwuchsbereich werden keine Mannschaftsbeiträge erhoben.


9. Mannschaftsmeldungen


Mannschaftsmeldungen sind bis spätestens 14 Tage vor Beginn der Spielserie online im DFBnet zu erstellen.


10. Hinweis zum Gesundheitsschutz


Piercings und anderer Schmuck müssen vor jedem Spiel abgenommen werden.


11. Ordnung und Sicherheit


Die Platzvereine sind verpflichtet, für die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit auf ihren Plätzen alle notwendigen Maßnahmen zu treffen. Ferner ist der Platzverein verpflichtet, deutlich kenntlich gemachte Ordner (in auffälligen Westen) in einer Zahl zu stellen, die die Sicherheit und Ordnung im Zusammenhang mit dem Spiel gewährleisten. Gegebenenfalls ist Polizeischutz anzufordern.
Die Gastmannschaft trägt für ihre Anhänger in vollem Umfang Mitverantwortung. Vor dem Spiel ist durch den Heim- bzw. ausrichtenden Verein dem Schiedsrichter ein ausgefülltes Ordnerbuch vorzulegen, welches vom Verantwortlichen und von jedem Ordner unterschrieben sein muss.
Der Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit auf unseren Sportplätzen ist noch größere Beachtung zu schenken als bisher.
Für alle Vereine sind die Regelungen der Spielordnung des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt verbindlich. Der § 24 SpO beschreibt die Aufgaben sowohl der Heim- als auch der Gastmannschaften. In diesem Zusammenhang wird energisch darauf hingewiesen, dass Glasflaschen und Gläser am Spielfeldrand nicht gestattet sind. Das trifft für die Mannschaftsbetreuer ebenso wie für die Zuschauer zu.
Der Verkauf von Getränken ist mit den Sicherheitserfordernissen abzustimmen. Es wird der Ausschank von Getränken in Papp- bzw. Plastebechern empfohlen.


12. Freundschaftsspiele


Alle Freundschaftsspiele sind beim zuständigen Staffelleiter und in Vertretung bei dem Vorsitzenden des Spielausschuss sowie dem zuständigen SR-Ansetzer der Heimmannschaft vorher anzumelden. Grundsätzlich ist bei der Beteiligung von höherklassigen Mannschaften (Teams ab Landesklasse) ein SR-Team anzusetzen. Haben Vereine Wünsche zur SR-Ansetzung, so sind diese gleichzeitig mit der Anmeldung des Spiels anzugeben. Ob diese Wünsche berücksichtigt werden, bleibt dem SR-Ansetzer nach ggfs. Rücksprachen mit dem FSA und NOFV, vorbehalten. Die Vereine sollen nur SR melden, die bereits im Vorfeld ihre Zusage zum Spiel gegeben haben. Geben Vereine keinen SR-Wunsch an, so setzt der SR-Ansetzer einen bzw. die Schiedsrichter an. Spieler ohne gültige Spielgenehmigung dürfen auch in Freundschaftsspielen und Turnieren nicht eingesetzt werden. Die Durchführung der Freundschaftsspiele sind im § 27 von Ziffer 1 bis 5 SpO beschrieben und entsprechend zu beachten. Entsprechend unserer Satzung ist es allen Mannschaften untersagt, Spiele, Hallenturniere im Nachwuchs- sowie Herrenbereich gegen Mannschaften auszutragen, die nicht Mitglied des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt bzw. eines anderen Verbandes des DFB sind.


13. Ergebnismeldung


Für den Spielbetrieb im Kreisfachverband Fußball Harz kommt der elektronische Spielberichtsbogen verpflichtend zum Einsatz. In den Fällen, wo er nicht zum Einsatz kommen kann, besteht wei-terhin die Pflicht, einen Spielbericht auszufüllen und das Ergebnis zu melden.
Alle Ergebnisse von Pflichtspielen (auch außerordentliche Ergebnisse wie Spielausfälle) sind am Spieltag spätestens eine Stunde nach Spielschluss durch den gastgebenden Verein an die dfbnet-Datenbank zu melden. Die Meldung kann erfolgen mittels App, SMS, PC oder Telefon Beispiel:

dfbnet; Zugangskennung; Kennwort; Staffel- und Spielnummer; Tore : Tore (auch besondere Ergebnisse)


14. Hallenmeisterschaften


Alle Spiele im Rahmen der Hallenmeisterschaften werden nach der Hallenspielordnung des NOFV und des FSA bzw. der Konkretisierung des KFV Harz gespielt. Die Vereine haben die Möglichkeit Herren-Mannschaften für die Hallenmeisterschaften zu melden. Mit der abgegebenen Meldung sind sie zur Teilnahme verpflichtet. Die Startgebühren sind in der Finanzordnung des KFV Harz geregelt und müssen fristgerecht eingezahlt werden.
Die Schiedsrichter werden vom Schiedsrichterausschuss des KFV Harz gestellt.
Bälle zur Austragung des Turniers, Pokale und Urkunden werden vom KFV zur Verfügung gestellt. Die konkrete Ausschreibung der Hallenmeisterschaften erfolgt in Ergänzung dieser Ausschreibung.


15. Pokalspiele


In Abweichung von § 14 Abs. 4b SpO nehmen alle startberechtigten Mannschaften am Pokalwettbewerb des KFV Harz teil. Für die Durchführung der Pokalspiele kann der Kreisfachverband entsprechend § 13 Abs. 5 eigene Festlegungen treffen.
Die Termine sind dem Rahmenterminplan zu entnehmen. Pokalspiele können nicht verlegt werden. Sie sind zwingend an dem angesetzten Wochenende zu spielen. Die Nichteinhaltung dieser Regelung führt zum Ausschluss aus dem Pokal-Wettbewerb.
Die Auslosungen erfolgen öffentlich. Unterklassige Mannschaften haben bis einschließlich Halbfinale Heimrecht.
Vereine können sich bis zum 01.03.2018 beim Spielausschussvorsitzenden für die Austragung von Pokalendspielen schriftlich bewerben. Die Abrechnung der Endspiele erfolgt entsprechend der Finanzordnung des KFV Harz.
Sind im Viertelfinale eines Pokalwettbewerbs noch zwei Mannschaften eines Vereins vertreten, so bestreiten diese Mannschaften eines der Viertelfinalspiele.
Die Pokalspiele im KFV Harz werden in 2 Wettbewerbe aufgeteilt.


15.1 Kreispokal des Landrats


Die Mannschaften der FSA-Landesklasse und KFV-Harzoberliga spielen um den "Kreispokal des Landrats". Diese Pokalrunde endet mit einem Endspiel. Der Sieger, sofern es eine erste Mannschaft ist, qualifiziert sich für den Pokalwettbewerb des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt der darauf folgenden Saison. Eine zweite Mannschaft hat kein Startrecht für den Landespokal. Ist der Sieger des Kreispokals des Landrats bereits als Aufsteiger zur Landesliga für den Landespokal qualifiziert oder keine erste Mannschaft nimmt der Finalist am Landespokal teil. In jedem anderen Fall trifft das Präsidium eine abschließende Entscheidung.


15.2 Hasseröder Pokal


Die Mannschaften der Harzligen und Harzklassen des KFV Harz spielen um den "Hasseröder Pokal". Dieser Wettbewerb endet mit einem Endspiel.
Der Sieger dieses Endspiels qualifiziert sich grundsätzlich für den "Kreispokal des Landrats" der nächsten Saison. Da der Start nur in einem Pokalwettbewerb möglich ist, bekommt der Sieger ein Wahlrecht eingeräumt, in welchem Wettbewerb (Hasseröder Pokal oder Pokal des Landrats) er in der folgenden Saison starten möchte.
Ist der Sieger des Hasseröder Pokals bereits als Aufsteiger zur Harzoberliga für den Pokal des Landrats qualifiziert, geht das Start- und Wahlrecht auf den Finalisten über. In jedem anderen Fall trifft das Präsidium eine abschließende Entscheidung.


16. Auf- und Abstiegsregelungen


Die Harzoberliga spielt mit 16 Mannschaften. Die 2.Harzligen spielen in der Saison 2017/2018 jeweils mit 13 Mannschaften. Die Harzklassen wurden nach regionalen Gesichtspunkten gebildet. Über die Zuordnung der Harzligen und Harzklassen entscheidet der Spielausschuss bzw. das Präsidium des KFV Harz.


16.1 Harzoberliga


16.1.1 Die Mannschaft, welche nach Abschluss der Meisterschaft den Platz 1 der Harzoberliga belegt, steigt in die Landesklasse auf. Sollte kein bzw. ein Verzicht auf das Aufstiegsrecht vorliegen, so kann die nächst platzierte, aufstiegsberechtigte Mannschaft aufsteigen. Das Präsidium trifft in jedem Fall die abschließende Entscheidung.

16.1.2 Steigen aus der Landesklasse keine Mannschaften ab, steigt die Mannschaft, welche nach Abschluss der Meisterschaft den Platz 16 der Harzoberliga belegt, in die Harzliga ab.

16.1.3 Steigt aus der Landesklasse 1 Mannschaft ab, steigen die Mannschaften, welche nach Abschluss der Meisterschaft die Plätze 15 und 16 der Harzoberliga belegen, in die Harzliga ab.

16.1.4 Steigen aus der Landesklasse 2 Mannschaften ab, steigen die Mannschaften, welche nach Abschluss der Meisterschaft die Plätze 14, 15 und 16 der Harzoberliga belegen, in die Harzliga ab.

16.1.5 Werden dem KFV Harz 2 Aufsteiger zur Landesklasse zuerkannt, so reduziert sich die Anzahl der Absteiger entsprechend. Die Mannschaft, die nach Abschluss der Meisterschaft den Platz 16 der Harzoberliga belegt, steigt jedoch in jedem Fall in die Harzliga ab. In dem Fall, dass es keine weiteren Absteiger gibt, wird ein zusätzlicher Aufsteiger aus der Harzliga durch Relegationsspiele ermittelt.

16.1.6 Über die Zuordnung der Absteiger und Einteilung der Harzligen entscheidet der Spielausschuss. Das Präsidium trifft in jedem Fall die abschließende Entscheidung.


16.2 Harzligen


16.2.1 Die Mannschaften der zwei Harzligen die nach Abschluss der Meisterschaft den 1. Platz belegen, steigen in die Harzoberliga auf, wenn eine Aufstiegsberechtigung vorliegt. Sollte bei einer Mannschaft kein bzw. ein Verzicht auf das Aufstiegsrecht vorliegen, so kann die nächstplatzierte, aufstiegsberechtigte Mannschaft aufsteigen bzw. das Präsidium trifft eine Entscheidung.

16.2.2 Aus den 2 Harzligen steigen die Mannschaften, welche nach Abschluss der Meisterschaft den Platz 13 in den beiden Harzligen belegen, in die Harzklasse ab.

16.2.3 Steigt aus der Harzoberliga 1 Mannschaft ab, steigen zusätzlich 2 Mannschaften der Harzklassen in die Harzligen auf. Die zusätzlichen Aufsteiger werden in einer Relegationsrunde der Mannschaften ermittelt, die nach Abschluss der Meisterschaft jeweils den Platz 2 der 3 Harzklassen belegen. Die beiden Besten der Runde steigen in die Harzliga auf (bei Punkt- und Torgleichheit entscheiden die Auswärtstore oder Verlängerung der Spiele sowie Strafstoß schießen).

16.2.4 Steigen aus der Harzoberliga 2 Mannschaften ab, steigt eine Mannschaft der Harzklassen zusätzlich auf. Der zusätzliche Aufsteiger wird in einer Relegationsrunde der Mannschaften ermittelt, die nach Abschluss der Meisterschaft jeweils den Platz 2 der 3 Harzklassen belegen. Der Beste der Runde steigt in die Harzoberliga auf (bei Punkt- und Torgleichheit entscheiden die Auswärtstore oder Verlängerung der Spiele sowie Strafstoß schießen).

16.2.5 Über die Zuordnung und Einteilung der Harzligen und â€klassen entscheidet der Spielausschuss. Das Präsidium trifft in jedem Fall die abschließende Entscheidung.


16.3 Harzklassen


16.3.1 Die Mannschaften der drei Harzklassen die nach Abschluss der Meisterschaft den 1. Platz belegen steigen in die Harzliga auf wenn eine Aufstiegsberechtigung vorliegt. Sollte bei einer Mannschaft kein bzw. ein Verzicht auf das Aufstiegsrecht vorliegen, so kann die nächst platzierte, aufstiegsberechtigte Mannschaft aufsteigen, bzw. das Präsidium trifft eine Entscheidung.

16.3.2 Die Anzahl der Staffeln in der Harzklasse bzw. die Spielstärke in den Staffeln richtet sich nach der Anzahl der gemeldeten Mannschaften und wird nach territorialen Gesichtspunkten vorgenommen. Über die Zuordnung und Einteilung der Harzligen und -klassen entscheidet der Spielausschuss.


16.4 Besondere Situationen


In allen Fällen, die durch übergeordnete Festlegungen in den Gremien des FSA entstehen, entscheidet das Präsidium des KFV Harz über die notwendigen Maßnahmen.


16.5 Relegationsspiele


16.5.1 Die Relegationsspiele werden in einer einfachen Runde gespielt.

16.5.2 Jede Mannschaft erhält jeweils ein Heim- und Auswärtsspiel. Bei Punkt- und Torgleichheit zählen Auswärtstore doppelt.

16.5.3 Die Spiele werden ausgelost.


16.6 Regelung für 2. und 3. Mannschaften


Jeder Verein kann eine, für die entsprechende Spielklasse qualifizierte Mannschaft zu den Pflichtspielen melden. Diese Mannschaften sind danach zur Teilnahme an den Spielen verpflichtet (siehe § 13 Abs. 4 SpO). Ausnahme Harzklasse, da kann ein Verein 2 Mannschaften stellen, die unterschiedlichen Staffel zugeteilt werden.
Vor der Meisterschaft muss die aufstiegsberechtigte Mannschaft gemeldet werden.

Steigt die erste Mannschaft eines Vereins aus der Landesklasse oder Harzoberliga ab, dessen II. Mannschaft der Harzoberliga bzw. Harzliga zugehörig und nicht sportlich abgestiegen ist, gilt sie als Absteiger. Die Anzahl der sportlich abgestiegenen Mannschaften verringert sich entsprechend. Die Regelung gilt ebenso für das Verhältnis 2. Mannschaft zu 3. Mannschaft.

Belegt die 2. oder 3. Mannschaft eines Vereins den Staffelsieg in der Harzklasse oder Harzliga und spielt die 1. bzw. 2 Mannschaft des Vereins bereits in der höheren Spielklasse, so kann diese Mannschaft das Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen.


17. Spielgemeinschaften


Entsprechend § 13 Abs. 4 der SpO sind Spielgemeinschaften im Spielbetrieb der Kreisfachverbände möglich. Für die Bildung und Führung von Spielgemeinschaften gelten deshalb die folgenden Regelungen des KFV Harz.

Grundsätzliches:

1. Wo die örtlichen Verhältnisse es notwendig erscheinen lassen, können durch die vorliegenden Bestimmungen Spielgemeinschaften im Zuständigkeitsbereich des KFV Harz zugelassen werden.

2. Spielgemeinschaften können und dürfen nicht zum Zwecke der Leistungssteigerung gebildet wer-den. Die Bildung einer Spielgemeinschaft muss mit dem Erhalt der Spielfähigkeit von Vereinen begründet sein.

3. Eine Teilnahme am Spielbetrieb auf Landesebene (FSA) und in der Harzoberliga ist unzulässig.

Regelungen zur Bildung von Spielgemeinschaften im KFV Harz

1. Die Antrag stellenden Vereine (min. zwei - max. drei) verfügen nicht über die genügende Anzahl von Spielern zur Bildung einer eigenen spielfähigen Mannschaft.

2. Die Zulassung für den Spielbetrieb gilt immer nur für ein Jahr. Sie muss in jedem Jahr neu beantragt werden. Die Zulassung der Spielgemeinschaft für den Spielbetrieb ist durch den Spielausschuss jährlich neu nach den zugrunde liegenden Kriterien zu beurteilen und zu genehmigen.

3. Die Einordnung der Spielgemeinschaft in den Spielbetrieb erfolgt grundsätzlich durch den Spielausschuss. In der Regel wird die Eingliederung in das Spielsystem entsprechend dem beantragenden und die Verantwortung übernehmenden Verein vorgenommen.

4. Spielgemeinschaften sind grundsätzlich nicht in die Harzoberliga aufstiegsberechtigt, ein Aufstieg von der Harzklasse in die Harzliga ist bei vorliegender Aufstiegsberechtigung möglich. Für einen eventuellen Aufstieg in die Harzoberliga muss die Spielgemeinschaft mit der Antragstellung den Verein der Spielgemeinschaft benennen, der das Aufstiegsrecht dann allein in Anspruch nimmt.

5. Eine Spielgemeinschaft hat keine Startberechtigung für den Landespokal. Im Falle eines Kreispo-kalsiegs einer Spielgemeinschaft kann der Startplatz im Landespokal nicht eingenommen werden. Es wäre dann der Unterlegene (wenn es sich nicht auch um eine Spielgemeinschaft handelt) startberech-tigt.

6. Die erteilte Spielberechtigung für den angestammten Verein besitzt für die Spielgemeinschaft Gültigkeit. Die Regelungen in § 5 der SpO gelten entsprechend.

7. Die Vereine gehen mit der Antragstellung eine verbindliche Bindung auf der Grundlage eines abgeschlossenen Vertrages ein. Für diesen Vertrag ist das durch den KFV Harz vorgegebene Formular zwingend zu verwenden. In diesem Vertrag werden die folgenden Beziehungen und Verantwortlichkeiten innerhalb der Spielgemeinschaft verbindlich geregelt.

7.1 Vertragspartner
Maximal 3 Vereine können als Vertragspartner in den Vertrag zur Bildung einer Spielgemeinschaft eintreten.

7.2 Name der Spielgemeinschaft
Für die Spielgemeinschaft ist eine aussagekräftige (auf die Partner der Spielgemeinschaft verweisende) Bezeichnung zu wählen. Für die Darstellung im DFBnet darf der Name maximal aus 32 Buchstaben bzw. Zeichen bestehen.

7.3 Spielklasse
Die Vertragspartner können sich im Vertrag für eine, der von den beteiligten Partnern eingebrachten Spielklassen entscheiden. Die endgültige Entscheidung trifft der Spielausschuss des KFV Harz.

7.4 Bevollmächtigter Verein der Spielgemeinschaft
Die Vertragspartner bestimmen im Vertrag einen Verein als Bevollmächtigten der Spielergemeinschaft. Dieser Verein vertritt die Spielgemeinschaft in allen rechtlichen (entsprechend Satzung und Ordnungen des FSA sowie Regelungen des KFV Harz), finanziellen (entsprechend FuWO des FSA und Finanzordnung des KFV Harz) sowie allen sonstigen Angelegenheiten.

7.5 Kontaktperson des Bevollmächtigten
Durch den bevollmächtigen Verein wird eine verbindliche Kontaktperson benannt. Diese Kontaktperson dient als Ansprechpartner für den gesamten Spielbetrieb der Spielgemeinschaft.

7.6 Spielstätten und Erreichbarkeit mit der Angabe der geplanten Zeiträume
In dem Vertrag zur Bildung einer Spielgemeinschaft wird auch die Spielstätte festgeschrieben. Die Spielgemeinschaft hat die Möglichkeit, zwei verschiedene Spielstätten zu benennen. Gleichzeitig ist der Zeitrahmen (z.B. 1. Halbserie Spielstädte 1 und 2. Halbserie Spielstätte 2) für die Nutzung der beiden Spielstätten anzugeben.

7.7 Schiedsrichter
Im Vertrag ist der Vertragspartner (Verein) zu benennen, der für den entsprechend § 13 Abs. 6 bereit zu stellenden Schiedsrichter verantwortlich ist. Bei Forderungen im Zusammenhang mit dem Schiedsrichter bzw. einem eventuell notwendigen Rechtsstreit vertritt der Bevollmächtigte die Spielgemeinschaft.

7.8 Aufstiegsrecht
Eine Spielgemeinschaft kann nur in den Harzligen und -klassen genehmigt werden. Der Aufstieg von der Harzklasse in die Harzliga ist möglich. Für den Fall eines vorliegenden Aufstiegsrechts zur Harzoberliga müssen die Vertragspartner im Vertrag die Rechtsnachfolge für den Aufstieg festschreiben. Unter Punkt 7 des Vertrages ist der Vertragspartner zu benennen, der ein mögliches Aufstiegsrecht wahrnehmen wird.

7.9 Öffentlichkeitsarbeit
Mit dem Vertrag genehmigen die Vertragspartner die Veröffentlichung der Daten auf der Internetseite des KFV Harz.

8. Antrag auf Genehmigung der Spielgemeinschaft
Der abgeschlossene Vertrag zwischen den Vereinen dient gleichzeitig als Antrag zur Genehmigung der Spielgemeinschaft. Der Spielausschuss des KFV Harz trifft die Entscheidung zur Zulassung der Spielgemeinschaft und legt abschließend die Spielklasse fest.

9. Der Vertrag zur Bildung einer Spielgemeinschaft für die folgende Spielserie muss bis zum 30.06. des laufenden Spieljahres beim Spielausschuss des KFV Harz eingereicht sein.

10. Schlussbestimmungen

Die bisherige Fassung der "Regelungen zur Bildung von Spielgemeinschaften im KFV Harz" tritt außer Kraft. Zugleich tritt die vorstehende Fassung auf Beschluss des Präsidiums des KFV Harz am 01.07.2016 in Kraft.


18. Ausschreibung Nachwuchs


>>> Zur Ausschreibungen Jugend!


19 Auswahlspiele des DFB,FSA und KFV


1. der Verein, der ein Junior/ eine Juniorin für Auswahlspiele oder Lehrgänge abstellen muss, kann für die Mannschaft, für die er/sie fest gespielt ist, die Verlegung eines angesetzten Pflichtspieles schriftlich beim Verwaltungsorgan (Staffelleiter) beantragen. Dieser Antrag hat unverzüglich nach Erhalt der Einladung zu erfolgen, Aus organisatorischen Gründen gilt dies nicht für Hallenmeisterschaften.

2. Junioren/Juniorinnen, die einer Einladung zu Auswahl -und Sichtungsaufgaben ohne anerkannte Entschuldigung nicht Folge leisten, sind bis zur Klärung durch den zuständigen Jugendausschuss des KFV bzw. FSA automatisch vorgesperrt.

3. Wegen der Einladung von Junioren/Juniorinnen zu Auswahlaufgaben darf ein Männer - bzw. Frauenspiel nicht abgesetzt werden.

4. Junioren/Juniorinnen in Wartefrist (Vereinswechsel) können an Auswahlaufgaben teilnehmen. Während einer Sperrfrist ist dies nicht gestattet.

Alle genannten Termine sind Pflichttermine, die Nichteinhaltung dieser Forderungen ist ein Ordnungsvergehen, das durch ein Verwaltungsentscheid (RuVO §45b) geahndet wird.

Gegen diese Ausschreibung ist das Rechtsmittel der Anrufung nach §§ 14,15,22 der RuVO zulässig.


20. Schlussbestimmungen / Rechtsmittelbelehrung


1. Die vorstehende Ausschreibung zum Spielbetrieb des KFV Harz tritt mit seiner Veröffentlichung am 01.07.2017 in Kraft und ersetzt zu diesem Zeitpunkt die bisherige Fassung.
2. Gegen diese Ausschreibung, die durch Beschluss des Präsidiums des KFV Harz in Kraft gesetzt wurde, ist kein Rechtsmittel zulässig (ReuVO § 22).



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